ORTSVEREIN STEINHEIM AN DER MURR

Klarheit bei Neckarbrücke

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Initiative des Abgeordneten Reusch-Frey führt zu mehr Platz für Autos, LKWs, Radfahrer und Fußgänger

 

Besigheim. Nach diversen Initiativen und Anfragen des Abgeordneten Thomas Reusch-Frey bei Regierungspräsidium und Verkehrsministerium zur Sanierung der Neckarbrücke herrscht nun Klarheit. Hinsichtlich des Denkmalschutzes konnte jetzt geklärt werden, dass die ursprünglich vorgesehene Breite der Brücke über das Wehr nicht zukunftsfähig für den Bedarf für Autos, LKWs, Radfahrer und Fußgänger ist. Jetzt besteht die Genehmigung, dass parallel zur bestehenden Brücke ein zusätzliches Brückenbauwerk angebracht werden kann. Darauf sollen künftig die Fußgänger und Radfahrer ihren Platz haben.

„Dazu habe ich ein Schreiben vom Regierungspräsidium bekommen. Aus Sicht des Denkmalschutzes kann im Bereich der Wehrbrücke ein Geh- und Radwegsteg aus Stahl angeflanscht werden. Dieser Steg wird auf der neckarabwärts liegenden Seite der Brücke angebracht. Dies ist auch technisch machbar“, berichtet der SPD-Abgeordnete Thomas Reusch-Frey aus dem Antwortschreiben von Regierungspräsident Johannes Schmalzl.

Die Kosten werden auf rund 1,3 Millionen Euro geschätzt.

Thomas Reusch-Frey freut sich: „Für diese Lösung habe ich lange gekämpft. Sie bringt mehr Platz für alle Verkehrsteilnehmer und gewährleistet eine höhere Sicherheit für alle. Es ist gut, dass sich der Einsatz gelohnt hat.“

Die Umsetzung der Straßenbaumaßnahme L1115, Neckarquerung Besigheim ist nach Angaben aus dem Regierungspräsidium in zwei Stufen geplant. Zunächst erfolgt der Neubau des an die Wehrpfeiler angeflanschten Geh- und Radwegsteges im Bereich der Wehrbrücke. Im Anschluss daran werden der Ersatzneubau der Kanalbrücke mit einer verkehrssicheren Geh- und Radwegführung auf der Brückenkappe sowie der Ersatzneubau des Überbaus der Wehrbrücke durchgeführt. Es ist vorgesehen, mit den Arbeiten des Geh- und Radwegsteges Ende des Jahres 2016 zu beginnen.

„Klar muss auch gesagt werden, dass die Sanierung der Brücke mit Einschränkungen während der Bauzeit verbunden ist. Das ist aber leider nicht vermeidbar“, betont Thomas Reusch-Frey.