ORTSVEREIN STEINHEIM AN DER MURR

Der SPD-Bundestagskandidat Thomas Utz auf Tour durch Steinheim

Bundespolitik


von links: BM Winterhalter, Regina Traub, Thomas Utz

Die Tour startete auf dem Rathaus. Im Gespräch mit Bürgermeister Winterhalter gab es zahlreiche Themen, die sowohl kommunalpolitisch von Interesse waren, die aber auch die „große“ Politik betrafen: Ganz oben stand die Schaffung von günstigem Wohnraum, gerade für junge Familien, die hier in Steinheim die gute Infrastruktur – vor allem umfangreiche Kindergartenangebote, neue Sporthallen und auch das Breitband – besonders schätzen. Das gerade entwickelte Nahversorgungsprojekt „Wärmenetz“ einschließlich umfangreicher Förderung fand als Maßnahme zur Energiewende große Anerkennung durch Thomas Utz. Auch neue bauliche Entwicklungen, wie z.B. auf dem Schnaidt-Areal oder der Kindergarten auf einem Discountergebäude wurden von Utz mit Interesse zu Kenntnis genommen. Diskutiert wurde neben dem Thema Wohnbau auch Möglichkeiten zur gewerblichen Weiterentwicklung in Steinheim.

Auch das Thema „Städtische Mitarbeiter“ wurde angesprochen, sowohl der sich abzeichnenden Generationenwechsel in den Amtsleitungen , aber auch die teilweise fast prekäre Bezahlung einzelner Mitarbeiter.

Alles in allem ein positiver und reger Gesprächsaustausch.

Bei den „Pflegeengeln“ wurde uns dann ein besonders herzlicher Empfang bereitet. Neben den erwartungsvollen Gästen der Tagespflege begrüßte uns auch die Geschäftsführerin E. Cigdem nebst Mitarbeiterinnen und Azubi.

Eine Dame stellte Utz im Namen aller die Frage nach „Gesellschaft und Solidarität“ und sie wollte wissen, wie sich ein Bundestagsabgeordneter für die Interessen der pflegebedürftigen Menschen einsetzt. Utz fand offensichtlich die passenden Antworten.

Besonders interessant waren die Informationen von Frau Cigdem über die Schwierigkeiten und den Aufwand von Abrechnung mit der Krankenkasse und die sich daraus ergebenden Vergütungen der Mitarbeiter*innen. Die Auszubildende und ihre Betreuerin stellten dar, welche Folgen die Generalausbildung hat.

Mit vielen guten Wüschen und herzlichen Eindrücken haben wir uns verabschiedet… das Mittagessen roch schon verführerisch!

Der nächste Besuch galt der „Schneiderin“, eine junge Frau, die sich in den Räumen der Firma DN-Sign im Gewerbegebiet Kreuzwegäcker eingemietet hat. Frau Baur gab uns einen interessanten Einblick in den Alltag dieses Handwerkbetriebs sowie über die Schwierigkeiten der Neugründung während Corona, wie aufwendig und kostspielig die Meisterausbildung wird oder auch die Suche nach neuen Räumen. Denn – erfreulicherweise – möchte die Fa. DN-Sign gerne erweitern, möglichst in Steinheim. Aber die Flächen im Kreuzwegäcker sind nahezu erschöpft. Beeindruckt war Thomas Utz besonders vom Thema „Upcycling“, also dem Umarbeiten von Kleidung: ein sehr nachhaltiger Ansatz, besonders um hochwertige Waren langlebig zu machen.

Viel Stoffe und Kleidung und sogar eine ordentliche Nähmaschine würde nicht nur die Schneiderin S. Baur im Lädle finden, welches Thomas Utz dann am Ende seiner Tour besuche. Richtiggehend „geflasht“ war er vom Treiben im Steinheimer Lädle. Das Angebot und die vielen freundlichen Mitarbeiter machten zum Ende der Tour noch einen besonderen Eindruck auf Utz.

Beeindruckt von vielen interessanten und auch herzlichen Begegnungen ging der Tag zu Ende. Thomas Utz hat wieder neue Kontakte geknüpft und gezeigt, dass er ein guter Zuhörer und nahe am Bürger ist.

Regina Traub

Regionalrätin